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Samstag, 12. September 2026

Warum Banken bei Überweisungen oft nicht gründlich prüfen

Stiftung Warentest hat herausgefunden, dass Banken bei Überweisungen die Empfänger oft unzureichend überprüfen. Das wirft Fragen zur Sicherheit auf.

Leonard Fischer··2 Min. Lesezeit

Mangelnde Überprüfung der Empfänger

Hast du dir schon mal Gedanken darüber gemacht, wie viel Kontrolle Banken bei Überweisungen wirklich ausüben? Laut einer aktuellen Untersuchung von Stiftung Warentest ist das Thema mehr als nur Gedanken. Es scheint, als würden viele Banken die Empfänger von Überweisungen oft nicht gründlich prüfen. Das ist ein wenig beunruhigend, wenn man bedenkt, dass bei solchen Transaktionen immer auch ein gewisses finanzielles Risiko besteht. Du könntest denken: "Wie kann das sein? Die Banken sind doch Profis in ihrem Geschäft!" Aber tatsächlich hat sich gezeigt, dass es hier große Lücken gibt.

Wusstest du, dass viele Banken sich auf die Angaben verlassen, die der Kunde macht? Oft sind das nur Name und Kontonummer. Das bedeutet, wenn du versehentlich einen Zahlendreher hast oder das Konto nicht existiert, können deine Funds einfach verloren gehen. In einer Welt, in der Online-Betrug und Identitätsdiebstahl immer häufiger auftreten, könnte man meinen, dass die Banken ihre Prozesse strenger gestalten würden. Aber das ist nicht der Fall. Stattdessen scheinen sie sich auf ihre eigenen internen Sicherheitsmechanismen zu verlassen, die nicht ausreichen, um vor betrügerischen Aktivitäten zu schützen.

Sicherheit ist relativ

Die Tatsache, dass Banken die Empfänger von Überweisungen nicht ausreichend überprüfen, wirft Fragen zur Sicherheit unseres Geldes auf. Es könnte leicht passieren, dass du Geld an die falsche Person überweist oder an einen Betrüger, der sich als legitimer Empfänger ausgibt. Es ist schon frustrierend genug, einen Fehler zu machen - aber wenn die Bank nicht alles in ihrer Macht Stehende tut, um zu helfen, fühlt man sich einfach hilflos.

Selbstverständlich gibt es einige Banken, die zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen anbieten, wie die Überprüfung der Kontoinformationen durch Dritte oder die Nutzung von KI zur Analyse von Transaktionsmustern. Aber viele Standardbankdienstleister scheinen das, was sie als „bekannte“ Überweisungen erachten, kaum zu hinterfragen. Du fragst dich vielleicht: "Wie kann ich mich selbst davor schützen?" Es ist nicht einfach, vor allem wenn du oft Überweisungen machst. Manchmal ist es ratsam, direkt beim Empfänger nachzuhaken oder die Überweisung via sicherer Plattformen zu tätigen.

Eine interessante Überlegung ist, ob es Raum für einen Wettbewerb unter den Banken gibt, der die Sicherheit in den Vordergrund stellt. Wenn Kunden ein höheres Maß an Sicherheit verlangen, könnte der Druck steigen, bessere Verfahren einzuführen. Vielleicht müssen wir als Verbraucher auch aktiver werden und die Banken hinterfragen, wenn wir das Gefühl haben, dass unser Geld nicht sicher genug behandelt wird.

Stiftung Warentest hat uns mit ihren Ergebnissen definitiv zum Nachdenken angeregt. Wie viel Vertrauen setzen wir in unsere Banken und wie bereit sind wir, sie zur Verantwortung zu ziehen? Das Thema Überweisungen und Sicherheit ist noch lange nicht abgeschlossen, und möglicherweise wird es Zeit, dass wir als Kunden eine aktivere Rolle übernehmen.